Der richtige Verkaufspreis – ein kleiner Leitfaden

Der richtige Verkaufspreis – ein kleiner Leitfaden

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Ein erfolgreicher Immobilienverkauf steht und fällt mit einem seriös kalkulierten Verkaufspreis. Eigentümer und Interessenten wünschen sich gleichermaßen eine Sicherheit, um über einen fairen und sachlich ermittelten Preis zu verhandeln. Gerade hier macht sich die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Makler bezahlt. Unser Artikel zeigt Ihnen, wo die Tücken beim Immobilienpreis liegen und wie Ihnen eine professionelle Wertermittlung weiterhilft.

Die Tücken mit dem richtigen Verkaufspreis

Privaten Eigentümern fällt es nicht leicht, selbst einen adäquaten Verkaufspreis für Ihr Wohneigentum zu ermitteln. Wer lediglich den selbst gezahlten Kaufpreis oder die Baukosten kennt, verliert Faktoren wie die schleichende Wertminderung von Bausubstanz und Installationen aus den Augen. Kenntnisse über den regionalen Immobilienmarkt sind zudem kaum vorhanden.

Setzt der Eigentümer trotzdem einen Preis an, sind die Risiken einer Fehleinschätzung die Folge. Ein zu hoch gewählter Verkaufspreis schreckt seriöse Interessenten ab und wird kaum zum Verkaufserfolg führen. Ein zu niedriger Preis sorgt für einen schnellen Verkaufserfolg, indirekt macht der Verkäufer jedoch viele Tausend Euro Verlust.

Welche Faktoren in den Preis einfließen

Die Bestimmung des Verkaufspreises einer Immobilie hängt von zahlreichen Faktoren ab. Neben der Immobilie selbst nehmen Angebot und Nachfrage großen Einfluss. Zu den wichtigsten direkten Preisfaktoren zählen:

  • Alter und Zustand der Immobilie
  • Ausstattung der Immobilie
  • Umfeld und Nachbarschaft
  • vorgenommene Sanierungen/Modernisierungen
  • stetige Belegung (bei Mietimmobilien)

Eigentümer haben Schwierigkeiten, Einzelne dieser Faktoren angemessen in den Preis einfließen zu lassen. Noch komplizierter ist es, Angebot und Nachfrage zu berücksichtigen. Natürlich lässt sich herausfinden, wie hoch die Kaufpreise für Immobilien der eigenen Wohnregion sind. Hier fehlen jedoch die Maßstäbe, ob und inwieweit diese Immobilien mit dem eigenen Wohneigentum vergleichbar sind.

Wertermittlung in erfahrene Hände übergeben

Mit einer selbst vorgenommenen Wertermittlung geht im Regelfall weiteres Eigenengagement einher. So verzichten Eigentümer auf eine professionelle Vermarktung und binden die Immobilie mit dem selbst bestimmten Verkaufspreis auf Immobilienportalen ein. Alles zusammen signalisiert potenziellen Käufern, dass nicht professionell gearbeitet wird. Fehlt eine vollständige und sachliche Aufmachung, dürften schnell Zweifel am angesetzten Kaufpreis entstehen.

Dies lässt sich durch die Zusammenarbeit mit einem professionellen Immobilienmakler vermeiden. Dieser nimmt mithilfe von Software-Tools und seiner Branchenerfahrung eine Wertermittlung vor, die für Verlässlichkeit und Vertrauen steht. Oft erkennen Eigentümer, wie weit der eigens angesetzte Preis vom tatsächlichen Immobilienwert abweicht.

Weitere Gründe für die Wertermittlung 

Der Immobilienverkauf stellt den häufigsten Grund für die Wertermittlung von Haus oder Wohnung dar. Ein Immobilienmakler beschränkt sich jedoch nicht auf dieses Ereignis. Gerade nach Modernisierungen und Sanierungen haben Eigentümer ein natürliches Interesse, die vorgenommenen Änderungen finanziell zu erfassen. Als Beitrag zum Werterhalt oder zur Wertsteigerung macht die fachkundige Preisermittlung alle durchgeführten Maßnahmen greifbar und nachvollziehbar.